COLLECTION 1
PROLETARISCHE TRILOGIE
Schatten Im Paradies
Ariel
Das MÄDchen aus der Streichholzfabrik
Die PROLETARISCHE TRILOGIE gehört zu den „Underdog-Filmen” Aki Kaurismäkis. Alle drei Filme SCHATTEN IM PARADIES (1986), ARIEL (1988) und DAS MÄDCHEN AUS DER STREICHHOLZFABRIK (1989) entstehen in den 80er Jahren und erzählen von Industrialisierung, Hoffnungs- und Arbeitslosigkeit.
Sie gehören zu den sensibelsten Beschreibungen der Arbeiterklasse und proletarischer Identität, die das europäische Kino aufzuwarten hat. Fernab vom „neuen” modernen Finnland, das von „Bau-Spekulanten” (Kaurismäki) geprägt wird, zeigt der Regisseur ein schäbiges, manchmal hässliches Bild des Landes, das er in den Vororten der Großstadt findet. Denn dort gibt es (oder nur dort?) noch wahre Menschlichkeit, gepaart mit dem beißenden Humor, der allen Kaurismäki Filmen eigen ist. Nie sind seine Protagonisten nur Opfer.
Und immer durchbricht am Ende ein Hoffnungsschimmer die Resignation. Ende der 90er Jahre beginnt Aki Kaurismäki mit WOLKEN ZIEHEN VORÜBER (1996) eine neue Reihe, die TRILOGIE DER VERLIERER, die er im neuen Jahrtausend mit MANN OHNE VERGANGENHEIT (2002) und LICHTER DER VORSTADT (2006) vollendet.









